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Mal hart mal zart – die Cana-pé Musikart 

 

Anstatt digitalen Trends hinterherzulaufen, ist DJ Cana-pé ganz der alten Schule als DJ dem Vinyl-DJing treu geblieben. So kann man ihn auch heute noch mit 100 % echter Handarbeit hinter den Decks erleben.
Ohne sich dabei selbst in irgendwelche Schubladen zu stecken, bezeichnet er seine Musik schlicht und ergreifend als „Elektronische Musik zum Tanzen“. Mixtechnisch raffiniert und emotional packend sollte man sich die spezielle Magie seiner knackigen DJ-Sets daher keinesfalls entgehen lassen.

Als DJ ist Cana-pé überregional vertreten. So begeisterte er bereits in der Techno-Metropole Frankfurt/ M. zum Beispiel beim 12. Jahrestag der Omenschließung bei der Nacht der Clubs in der Vinylbar oder den Veranstaltungen Move und Colours im Tanzhaus West. Ebenfalls konnte er Städte wie Karlsruhe und Worms für sich gewinnen. Insbesondere gibt es wohl im gesamten Rhein-Neckar-Gebiet zwischen Mannheim und Heidelberg kaum einen Club, in dem Cana-pé nicht schon seine grenzenlose Kreativität und sein außerordentliches Talent unter Beweis gestellt hat. In Ludwigshafen hatte er mit dem „Zeitwerk“ sogar selbst einen Club geführt.

On Air schickt er seine Beats nun seit einigen Jahren schon in lauter Tradition zwischen Weihnachten und dem Jahreswechsel als einer der DJs der Sunshine-Live-Mixmission über den Äther in die Wohnzimmer und ist bei diversen Radio-Sendungen ein gern gehörter Gast.

Kein Wunder, ist es doch inzwischen mehr als 20 Jahre her, dass er das erste Mal auf einer Bühne stand und die Partymeute mit einem wahren Beatgewitter - damals noch als kühner Verfechter des Breakbeat - zum Toben brachte. Bald infizierte ihn der Techno-Virus, der ihn auch heute einfach nicht mehr loslässt. Mal geschmeidig, mal hart, eben auf die Cana-pé-Art kann man ihn genießen.

Das Produzieren hat Cana-pé als Musiker ebenfalls schon immer begleitet. Während er als Kind nach Blockflöte und Gitarre sein Taktgefühl als talentierter Schlagzeuger unter anderem in zwei Bands bewies, begann er Mitte der Neunziger auf der Blüte der Techno-Zeit Live-Acts zu spielen. So stand er mit seinem ersten Set-Up bereits 1999 als Live-Act im Vorprogramm von Moonbootica in der Halle02 in Heidelberg. Nachdem er sich dieses zunächst als Autodidakt, dann mit dem nötigen Rüstzeug der Frankfurter Produzentenschmiede und der Mannheimer Popakademie aneignete und stetig weiter verfeinerte, arbeitet Cana-pé nun nach intensivem Home-Producing als Produzent im Studio, um sich der Musik voll und ganz hinzugeben.

Als erstes eigenes Release veröffentlichte DJ Cana-pé sein Vinyl-Release "4/4-Klack/ Der Sache auf den Grund gehen", das geradewegs in die Top Ten der
„Sales Charts April“ des Overdrive Record Stores in Mainz wanderte. Nachdem er auf Halbton und 911 Records mit eigenen Produktionen und Remixen Akzente setzte, ist er aktuell auf dem Label „City Of Drums“ als Künstler aktiv. So überzeugte hier im Sommer 2015 sein dunkelsüßer Remix von The Electronic Advance „Dark City“ so sehr, dass mit der EP „Singing Synths“ seine erste eigene EP auf „City of Drums“ folgt.

Eins ist damit klar: Ob hart, ob zart – bei Cana-pés Musikart gehen beide Daumen hoch.

Bei Cana-pé lohnt es sich also immer wieder vorbeizuhören. 

Referenzen:
Clubs/ Veranstaltungen: 

Monza (Frankfurt/M.), Move (Frankfurt/ M.), 12 Jahre Omenschließung / Nacht der Clubs / Vinylbar (Frankfurt/ M.), Vinyl Villa / Tikal (Mainz), Balearic Pleasure / Zero Beach (Mainz), Halloween Dive / Kloster Gronau (Heidenrod/ Taunus), We Love KL / Copa Lounge (Kaiserslautern), Rock Da Cave / Cave Club (Kaiserslautern), Rivalicious/ Riva (Landau), Catch The Beat / PlanB (Pirmasens), Local Heroes/ Holzmühle (Thaleischweiler-Fröschen), Codewort … / Erdbeermund (Karlsruhe), House-Arrest / Erdbeermund (Karlsruhe), Gehversuche / Oben/ Karlstorbahnhof (Heidelberg), Wellenbad/ Blue Fish/ Schwimmbad Club & Villa Nachttanz (Heidelberg) & Mahuum Bar (Mannheim), Silk / Schmidts (Heidelberg), DAI (Heidelberg) Loveday Festival/ Zwei (Mannheim), Techno meets Jesus/ MS Connexion (Mannheim), 20 Jahre Techno im Delta / Verein Technokultur e.V. (Mannheim), EMAM - European Male Art Meeting/ Stadthaus (Mannheim), Tanzfee/ MS Connexion, Mannheim, Fun In The Club / 7er (Mannheim), The Sound of 7 / 7er (Mannheim), Flash Events / 7er (Mannheim), Laut Gefeiert / 7er (Mannheim), City Of Sounds / MS Connexion (Mannheim), Electrovaganza / Soho (Mannheim), Ohrensport / Route 66 & Zeitlos (Mannheim), Sky Club/ Partydiver, Fernmeldeturm (Mannheim), Cocconloco / Plaza (Mannheim), Lagerhaus (Mannheim), Zeitwerk (Ludwigshafen), Ozone (Ludwigshafen), C4 (Ludwigshafen), Rhein-Neckar tanzt / Deutschland tanzt / Rhein-Neckar-Zentrum (Viernheim), Four Knox (Worms), I-Club (Schwetzingen), 2RAUM (Schwetzingen), Musikpark (Speyer)

Radio:
MixMission 2010 & 2011 & 2012 & 2013 & 2014 / Sunshine Live (Mannheim), Rush Hour / Radio Querfunk (Karlsruhe), Clubbers Paradise / RaDar (Darmstadt), Technoküche / Radio Rheinwelle (Wiesbaden), Bermudafunk (Mannheim), Lunatic Beats / Turntables24.com (Bad Vilbel), Dragonrecords (Mannheim)

Dabei bisher gespielt mit:
Toni Rios, Mark Spoon (R.I.P.), Moonbootica, Thomas P. Heckmann, Eric Sneo, Broombeck, Sven Wittekind, Ziel 100, Andy Düx, Tanith, Matthias Schaffhäuser, Good Groove, Space DJz, Alex Bau, Lars Klein, Terrence Fixmer, Justin Berkovi, Tony Rohr, Uto Karem, Martin Woerner - live, Frank Savio, Mike Väth, MP Nuts, Hardy Heller, Westbam, Dag, Taucher, Tomcraft, Tom Wax, Amir, Terry Lee Brown Jr., Martin Eyerer, Tube & Berger, Gayle San, Steffen Baumann, Lautleise, Miss Thunderpussy, Thorsten Schuth, Thorsten Gräber, ACME, Toby, Move D, Dman, Groover Klein, Yana Heinstein, Soundball, T.O.B.E., Theo Schwarz, Sonnigbismorgen, Chris Gehbauer, Tribes, Stefan Czech, Babsi, Schützt Eure Kinder, Vedat, Danjo, Gebrüder Tohmé, Jon Coffy, El Petro, Erbgut, Kriss Tuffer, Ben Tax, Carmelo Cannizzo, Patrick De Ville uvm
 

Discographie/ Veröffentlichungen:
 

11/15 DJ Cana-pé EP "Musik ist das Beste" included 2 Remixers @City of drums

07/15 The Electronic Advance – Dark City (DJ Cana-pé Remix) @ City Of Drums 

08/14 DJ Cana-pé - 4/4-klack / Der Sache Auf Den Grund Gehen @ CANA001 

07/14 Klanglos – 10.000 Miles EP (Cana-pé Remix) @ 911 Recordings 

08/13 DJ Cana-pé – Album Therapie 2013 @ Cana-pé 

08/12 Cana-pé – Flute of Freedom @ We Love Halbton, Halbton Records 001 

 

 



ÄLTERE BIOGRAPHIE:

Es wird getanzt was auf den Teller kommt !
                                  ... Geschichten die das Leben schreibt !

Ganz der alten Schule legt Cana-pé Vinyl auf. Ohne sich dabei selbst in irgendwelche Schubladen zu stecken, bezeichnet er seine Musik schlicht und ergreifend als „Elektronische Musik zum Tanzen“. Mixtechnisch raffiniert und emotional packend wie kein anderer, eilt ihm der legendäre Ruf seiner genial knackigen DJ-Sets weit voraus, so dass man sich die spezielle Magie seiner Sets keinesfalls entgehen lassen sollte.


So gibt es wohl im gesamten Rhein-Neckar-Gebiet kaum einen Club, in dem Cana-pé nicht schon seine grenzenlose Kreativität und sein außerordentliches Talent als DJ und Veranstalter unter Beweis gestellt hat. Kein Wunder, ist es doch inzwischen mehr als 15 Jahre her, dass er das erste Mal auf einer Bühne stand und die Partymeute mit einem wahren Beatgewitter - damals noch als kühner Verfechter des Breakbeat - zum Toben brachte.

Während seitdem unter seiner gekonnten elektronischen Beschallung unzählige Male die Dimensionen von Zeit und Raum verloren gingen, immer auch neue Räumlichkeiten wie das 7er (MA), das Lagerhaus (MA) und der Sky Club im Fernmeldeturm (MA) erschlossen wurden, wird Cana-pé auch überregional gerne gebucht. So konnte er bereits Städte wie Karlsruhe und Worms für sich gewinnen. Darüber hinaus war er auch schon mehrfach in Frankfurt/ M., Mainz und Kaiserslautern zu hören, wo sein besonderes Talent wie z.B. bei dem 12. Jahrestag der Omenschließung bei der Nacht der Clubs in der Vinylbar (FFM)
zahlreiche Tänzer begeistert hat.

Musikalisch anzutreffen ist Cana-pé derzeit vor allem bei den Mannheimer Veranstaltungsreihen „City Of Sounds“ und „Fun In The Club“ oder den berüchtigten „Codewörtern“ im Erdbeermund Karlsruhe. Außerdem bereist Cana-pé ständig interessante Locations, so dass sich ein Blick auf die Termin-Seite seiner Homepage immer lohnt, um sich für eine ausgelassene Tanz- und Partynacht zu entscheiden.

Was Cana-pés Philosophie als DJ ausmacht, kann man seit Anfang 2011 nicht nur live im Club erfahren, sondern auch in seiner neuen Kolumne „Gedanken hinter dem DJ-Pult“ auf dem Szene-Portal Electrovagant (
www.electrovagant.de) nachlesen. Ob Sinn oder Unsinn des elektronischen Nachtlebens, hier widmet er sich jeden Monat auf's Neue mit seinem typischen Augenzwinkern einem Thema, wie z.B. in „Was machen wir hier eigentlich?“ der Aufgabe des DJs oder in „Ein analoger Spieler in einer digitalen Welt ...“ seiner persönlichen Vorliebe zum Vinyl.

Mehr denn je arbeitet Cana-pé in seinem Studio, um sich der Musik voll und ganz hinzugeben und seine DJ-Sets mit eigenen Produktionen abzurunden. Kein Wunder also, dass auch schon die ersten Labels ihre Fühler auf Cana-pé richten, um die Welt mit seinem Debüt-Release zu beglücken. Denn schließlich ist es dann bei Cana-pé nicht das erste Mal, dass der Bass selten alleine kommt und das getanzt wird, was auf den Teller kommt!

 

Musikstil:
Techno, Minimal, Electro, Techhouse

Wichtigste Stationen
(neben zahlreichen Open Airs und weiteren Veranstaltungen):

2010-heute Resident-DJ @ Codewort …/ Erdbeermund, Karlsruhe
2010 Resident-DJ @ Tanzfee/ MS Connexion, Mannheim
2009-2010 Resident-DJ @ Unnerum!/ Schwimmbadclub, Heidelberg
2009-2010
Resident-DJ @ Vulcano/ MS Connexion, Mannheim
2007-2009 Resident-DJ @ Sky Club/ Fernmeldeturm, Mannheim (Partydiver)
2007-2008 Gründer, Betreiber & Resident-DJ @ Zeitwerk, Ludwigshafen
2006 Resident-DJ @ Ozone, Ludwigshafen
2004-2006 Resident-DJ @ Lagerhaus, Mannheim
2002-2004 Resident-DJ @ Dragonrecords, Mannheim
2000-2002 Resident-DJ @ C4, Ludwigshafen
1999-2000 Resident-DJ @ 7er, Mannheim
1994-1997 Zahlreiche Auftritte auf diversen Veranstaltungen und Partys
08.07.1994 Erster offizieller Bühnenauftritt @ DAI, Heidelberg

 

 

Weitere Referenzen:
Clubs/ Veranstaltungen (Auszug)
12 Jahre Omenschließung / Nacht der Clubs / Vinylbar (Frankfurt/ M.), Vinyl Villa / Tikal (Mainz), Balearic Pleasure / Zero Beach (Mainz), Halloween Dive / Kloster Gronau (Heidenrod/ Taunus), We Love KL / Copa Lounge (Kaiserslautern), Rock Da Cave / Cave Club (Kaiserslautern), Catch The Beat / PlanB (Pirmasens), House-Arrest / Erdbeermund (Karlsruhe), Gehversuche / Oben/ Karlstorbahnhof (Heidelberg), Silk / Schmidts (Heidelberg), Fun In The Club / 7er (Mannheim), The Sound of 7 / 7er (Mannheim), Flash Events / 7er (Mannheim), Laut Gefeiert / 7er (Mannheim), City Of Sounds / MS Connexion (Mannheim), Electrovaganza / Soho (Mannheim), Cocconloco / Plaza (Mannheim), Rhein-Neckar tanzt / Deutschland tanzt / Rhein-Neckar-Zentrum (Viernheim), Four Knox (Worms), 2RAUM (Schwetzingen)

Radio:
Sunshine Live MixMission 2010-2011-2012-2013 / Sunshine Live (Mannheim), Rush Hour / Radio Querfunk (Karlsruhe), Clubbers Paradise / RaDar (Darmstadt), Technoküche / Radio Rheinwelle (Wiesbaden), Bermudafunk (Mannheim), Lunatic Beats / Turntables24.com (Bad Vilbel), Dragonrecords (Mannheim)

Dabei bisher gespielt mit:
Toni Rios, Mark Spoon (R.I.P.), Moonbootica, Thomas P. Heckmann, Eric Sneo, Ziel 100, Andy Düx, Tanith, Mathias Schaffhäuser, Good Groove, MP Nuts, Hardy Heller, Westbam, Dag, Taucher, Tomcraft, Tom Wax, Amir, Terry Lee Brown Jr., Tube & Berger, Gayle San, Steffen Baumann, Lautleise, Miss Thunderpussy, Thorsten Schuth, Thorsten Gräber, T.O.B.E., Theo Schwarz, Sonnigbismorgen, Chris Gehbauer, Tribes, Stefan Czech, Babsi, Schützt Eure Kinder, Vedat, Danjo, Gebrüder Tohmé, Jon Coffy, El Petro, Erbgut uvm.

Pressestimmen über Cana-pé

Im Januar 2010 wurde Cana-pé bei einer Umfrage des Rhein-Neckar-Szene-Portals www.electrovagant.de in der Kategorie „Local Hero 2009“ neben Acts wie Lautleise auf Platz Vier gewählt.
www.electrovagant.de


Musikalisch empfangen von DJ Cana-pé, der mit elektronisch-technoiden Beats für ausgelassene Stimmung sorgte, erkundete hier schließlich der quirlige Fernando aka DJ Cefer aus Dublin den frühmorgendlichen Groove.“
Die Raveline im April 2008 über eine Party mit DJ Cana-pé


Nach H.O.P.E. brachte Zeitwerk-Aktivist Cana-pé den legendären Hauch seiner elektronischen Nacht an Bord. Selbst ein kurzzeitiger, monsunartiger Regenguss konnte so den feiernden Leuten nichts anhaben.“
Die Raveline im September 2007 üb
er DJ Cana-pé bei einem Event auf einem Boot

Mit einem 31-Stunden-(Veranstaltungs)Marathon hätte sich der Veranstalter Sven Ilzhöfer, in der Szene bekannt als „DJ Cana-pé“, keinen gelungeneren Einstand (zur Eröffnung seines Clubs) wünschen können. Seit über zehn Jahren legt „Cana-pé“ in den angesagtesten Clubs der Region auf und war zuletzt vor allem im Lagerhaus Mannheim und dem O-Zone Club aktiv.“
Die Rheinpfalz im Januar 2007 zur Eröffnung des Zeitwerks


 

 

Das Jubiläumsinterview Sommer 2009
                   ...schon etwas älter, aber immer noch gut !


Hallo Cana-pé:
15 Sommer ist es inzwischen her, dass Du das erste Mal auf der Bühne standest und die Partymeute mit einem wahren Beatgewitter zum Toben brachtest. Grund genug, den erfahrenen Musiker und DJ, der Mitte der Neunziger vom Breakbeat zum betonten 4/4-Takt kam und diesen Sommer seinen Jubiläumssommer feiert, hier ein paar Fragen über seinen bisherigen Werdegang zu stellen.


Cana-pé 1999
Cana-pé 2000


Was sind die bisher größten Stationen deiner DJ-Karriere? Wo warst du bisher Resident?
Ab 1999 spielte ich regelmäßig im Siebener in Mannheim. Danach kam das C4 in Ludwigshafen, was eine unglaublich wundervolle Zeit mit meinem Kollegen Jon Coffy war – und nach einer schöpferischen Pause das Lagerhaus in Mannheim, das für viele auch heute noch unvergessen bleibt. Die letzten beiden Jahre habe ich dann bis Sommer 2008 voll und ganz dem Zeitwerk gewidmet. Aktuell bin ich im Sky Club im Mannheimer Fernmeldeturm Resident. Außerdem trete ich regelmäßig im Plan B in Pirmasens auf und bin regional wie überregional auf diversen Veranstaltungen wie z.B. der Vinyl Villa in Mainz zu hören.

Das Zeitwerk in Ludwigshafen war eines deiner größten und wichtigsten Projekte in den letzten Jahren. Was war die ursprüngliche Idee des Zeitwerks und was hat dich letztlich dazu bewogen, dich von dort zurück zu ziehen?
Mit dem Zeitwerk sollte ein Club der „elektronischen Musikkultur“, also eine Art Begegnungsstätte für elektronische Musik entstehen, weil meiner Meinung nach genau diese Kultur völlig verloren gegangen ist. Zum Schluss war jedoch nur noch Geld das Hauptthema. Ich musste mich nur noch mit Ämtern herumschlagen. Letztlich stand mir das Wasser schon über dem Hals. Da musste ich einfach irgendwo hin schwimmen und Luft holen. Denn das Ganze war finanziell leider nicht mehr tragbar. Musik machen konnte ich so auch nicht mehr.

Zeitwerk 2007
Zeitwerk 2007

Kannst du dich denn noch daran erinnern, als du das erste Mal öffentlich aufgelegt hast?
Ja, mein Können vor Publikum präsentierte ich das erste Mal auf einer richtigen Bühne, damals vor dem Umbau gab es die dort noch, am 08.07.1994 im DAI in Heidelberg, u.a. mit Manfred Pachel aka MP Nuts, der damals noch einen anderen Namen hatte.

DAI 1994
DAI Heildelberg 1994

Welches waren die schönsten Momente deiner DJ-Karriere?
Während ich mich immer wieder gerne an die vielen illegalen Parties erinnere, bei denen wir oft irgendwo mitten im Wald mit einem Generator Parties gefeiert haben, bis der Förster kam, hatte ich gerade im Karlstorbahnhof in Heidelberg und bei dem ersten größeren Rave in Mannheim, der Hypnotica, einschneidende Erlebnisse. Auch habe ich schon mal auf einem Schiff in Frankreich auf der Loire oder auch mal in Griechenland Musik gemacht.

Du hast bereits während deiner Schulzeit Parties organisiert und warst dort schon immer auch für die Musik verantwortlich. Wie sahen aber dein erster Kontakt mit elektronischer Musik und deine ersten Gehversuche mit Vinyl aus?
Während meiner Schulzeit hat mir jemand eines der berühmten Breakbeat-Tapes aus dem Milk! in Mannheim ausgeliehen. Da ich neugierig war, wie man das macht, bestellte ich mir ein Mischpult bei Westfalia Technica, nachdem ich auf dem Sperrmüll einen zweiten Dual-Plattenspieler – wohlgemerkt ohne Pitch - gefunden hatte. Einen mit Pitch hatte ich ja bereits. Mittels Learning-by-Doing bzw. vielmehr Search-And-Destroy probierte ich dann damit zu Hause aus, Musik zu machen.

Was ist für dich nach so vielen Jahren immer noch das Besondere, mit Vinyl aufzulegen?
Vinyl ist Vinyl. Alles andere ist für mich wie mit Handschuhen Gitarre spielen.

vinyl
Werkzeug

Was sind deine Pläne für die Zukunft?
Ich habe früher auch oft Live-Acts gemacht und will ein Album zu machen. Das braucht aber Zeit, auch in einem selbst. Klar, könnte ich loslegen und 50 bis 60 Tracks von damals neu einspielen. Aber das ist nicht das, was ich jetzt in diesem Moment ausdrücken möchte.

Was möchtest du denn mit deiner Musik ausdrücken?
Ich möchte mit meiner Musik zu Humanität und Menschlichkeit aufrufen und wie ein guter Freund sein, den man ins Ohr steckt und mit dem man eine schöne Zeit verbringt.

Cana-pé 2004
Papier ist geduldig, Vinyl auch.

Was möchtest du sonst noch an deine "Zuhörer" loswerden?
Erst einmal Danke, dass ihr bis hierhin gelesen habt. Ansonsten freue ich mich natürlich immer über euer Feedback. Auch bin ich auf Myspace (www.myspace.com/djcanape ) zu finden und in WKW gibt es eine Gruppe namens „DJ Cana-pé & Friends“, in der ihr euch über meine Musik oder Parties, bei denen ich auflege, austauschen könnt.

Cana-pé2004
End of the Track

Words by Spacecat / März - 2009

 



DJ Cana-pé  |  me@cana-pe.de